Die Nachfolge Jesu  .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .    Impressum...

  Der erlöste Christ  

(Apostelgeschichte 11, 25.26) "Er zog aber aus nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen; und als er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiochia. Es geschah ihnen aber, daß sie ein ganzes Jahr in der Gemeinde zusammenkamen und eine zahlreiche Menge lehrten und daß die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden."

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Barnabas zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Das Ziel war die Gemeinde in Antiochia. Dort hatten Menschen zum Glauben an Jesus gefunden. Sie hatten sich entschieden, die Erlösung in Jesus anzunehmen. Sie hatten erkannt, daß der einzige Grund der Erlösung im vergossenen Blut des Messias zu finden ist. Sie vertrauten nicht mehr auf ihre alten Götter. Sie kamen zum lebendigen und wahren Gott. Dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sie kamen zu ihm durch das Opfer Jesu und seine Auferstehung.
Wir können uns mit eigenen Werken den Himmel nicht verdienen. Kein Mensch wird vor Gott gerecht durch die guten Werke, die er auf Erden tut. Er kann sich noch so bemühen oder alle Anstrengung in dieses Ziel hineinlegen. Er wird durch gute Werke vor Gott nicht gerecht. Auf die Frage der Juden, welche Werke sie denn nun tun sollten, antwortete Jesus: Dies ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Allein der Glaube an Jesus und das Erlösungswerk Gottes in Christus kann ein Herz für den Himmel zubereiten. Alles andere ist Menschenwerk, das vor Gott nicht zählt. Niemand kann mit seinem Taufschein vor Gott erscheinen und diesen als eine Eintrittskarte für den Himmel mißbrauchen wollen. Dein Taufschein zählt in Gottes Augen nicht, wenn du darin eine Grundlage für deine Erlösung suchst. Auch eine Firmung oder Konfirmation hat keine Kraft, wenn sich der Glaube nicht auf Jesus, sondern auf eine religiöse Handlung bezieht. Allein der Glaube an Jesus rettet. Der Glaube an Jesus allein schafft einen neuen Menschen, bewirkt die "neue Geburt". Durch diese "neue Geburt" empfängt der Mensch den Geist aus Gott, der ewiges Leben schenkt. Dadurch wird man zu einem erretteten Christen.
Christ zu sein aber hat Konsequenzen. Wer mit dem Herzen glaubt, daß Jesus am Kreuz für die Sünden gestorben ist und ihn als den auferstandenen Herrn bekennt, steht unter einer neuen Herrschaft. Jesus wird Herr des Lebens. Er ist nicht nur die Hilfe in der Not, er gibt auch Weisung für das Tun. Er bestimmt von nun an den Kurs des Lebensweges. Der König der Juden hat sein Blut als Lösegeld für uns gegeben. Er hat uns, die wir Sklaven des Teufels waren, aus der Hand der Finsternis erkauft - als das Volk seines Eigentums. Wir gehören uns nicht mehr selbst. Wir sind sein Eigentum, bestimmt, Könige und Priester Gottes zu werden. In Antiochia lehrten Paulus und Barnabas diese Wahrheit. Und die Jünger dort nahmen die Lehre an. Sie folgten dem Herrn mit Herz und Leben. Sie wandelten in Liebe, Wahrhaftigkeit, Demut und Geradheit. Wer dem Herrn folgt, wird in sein Bild umgestaltet. Er ist der Abdruck und der Abglanz Gottes. Durch ihn wird die Herrlichkeit Gottes auf Erden offenbar. Und so ein Mensch sich für Jesus entscheidet, wird er auf den gleichen Weg gestellt. Die Herrlichkeit des Herrn soll offenbar werden vor den Augen einer ungläubigen Welt. Das Wesen Gottes soll hineinscheinen in diese zerrissene und kalte Welt. Christus soll offenbar werden durch seine Jünger. Und weil die Jünger in Antiochia diesen Weg gingen, sagte man von ihnen, daß sie "kleine Christusse" seien - Christen. Das ist Gottes Ziel mit uns, daß wir wieder verwandelt werden in sein Bild, in das wir ursprünglich geschaffen waren. Die Sünde hat uns viel gekostet. Unser ganzes Wesen, unsere ganze Natur wurde verdorben durch diesen einen Akt des Ungehorsams. Doch durch die neue Schöpfung, die wir in Christus sind, wirkt Gott Veränderung in unserem Leben. Da ist Kraft im Blute Christi, da ist Kraft im Erlösungswerk Jesu. Kraft zur Veränderung, zur Besserung, so daß die Welt uns als Christen erkennt.


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