Die Nachfolge Jesu  .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .   .  .  .  .    Impressum...

  Nur Ihn verherrlichen  

(Epheser 1, 9 - 12) "Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in ihm für die Verwaltung bei der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist - in ihm. Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben."

Der Vater hat uns zu seiner Ehre bereitet. Er hat uns dazu verordnet, ihn zu verherrlichen. Geschwister, wenn diese Erkenntnis in unser Herz eingepflanzt worden ist, daß wir zum Lobe seiner Herrlichkeit auf dieser Erde wandeln, daß wir zum Preise seiner Herrlichkeit bestimmt sind, werden wir uns befleißigen, die Flecken und Runzeln abzulegen, die unsere Schönheit für den Bräutigam zunichte machen. Mit Staunen werden wir eines Tages vor dem Thron Gottes stehen und erkennen, daß wir ein Schauspiel waren für die ganze Himmelswelt. Daß unser Lauf dem Himmel bewiesen hat, daß Staub und Asche Treue zu halten vermag. Engel werden unter das Gericht fallen, da sie trotz der sichtbaren Herrlichkeit Gottes sich selbst erheben wollten. Doch der Lauf seiner Kinder wird ein Beweis sein, daß dem ewigen Gott allein alle Herrlichkeit gebührt.
Ihr Lieben, laßt euch nicht täuschen von der Welt. Die Welt sucht das Ihre. Die Welt trachtet nach Ehre. Die Welt erhebt sich selbst. Die Kinder des Teufels wollen hoch hinaus, doch tief werden sie fallen müssen. Denn da gibt es nur einen, der erhöht. Der Vater erhebt und der Vater erniedrigt. Laßt uns doch klug werden, daß wir nicht nach eitel Ehre trachten, um uns selbst einen Namen zu machen, der allenthalben nur in den Büchern dieser Welt verzeichnet ist. Laßt uns klug werden, daß wir trachten nach dem, was droben ist, damit wir nicht gefangen werden in den Schlingen des Teufels, da doch unsre Namen im Himmel angeschrieben sind. Und nicht die Namen allein, auch wir, die wir noch in Niedrigkeit wandeln, sollen Wohnstatt und Thron im Himmel haben. Berufen mit Jesus zu herrschen. Gerechtigkeit und Wahrheit zu üben durch alle Ewigkeiten. Welch ein Stand, den Gott seinen Kindern bereitet. Ist es nicht Ansporn, ein Dankesleben zu führen. Ist es nicht Grund genug, die Ehre Gottes über alles zu suchen. Doch wie geschieht´s? Sind´s nicht die hohen Wege, so muß es ja hinab ins Tal. Gesät wird allenthalben noch in Niedrigkeit. Wer Schmähung, Spott und Schlägen flieht, sucht nur das Eigene zu retten. In unsrem Heiland ist das Bild gegeben und so wir trachten, so zu sein wie er, so werden wir auch ebenso behandelt werden. Suche die Welt und sie wird dich lieben. Suche Gott und sie wird dich hassen, treten, kreuzigen. Doch wer der Welt Freund sein will, der ist Gottes Freund nicht. Er kann ihn auch nicht verherrlichen, da niemand zwei Herren gleichermaßen dienen kann.
Schaut auf das Lamm, Geschwister, denn es zeigt den Weg. Vom Jordan nach Gethsemane, das ist der Weg der Ehre Gottes. Von der Ölpresse nach Golgatha ist seine Verherrlichung. Das Golgatha des Christus ist auch das deinige. So wir unserem Kreuz entfliehen wollen, gibt's keine Herrlichkeit für den Himmel. Wenn uns die Liebe des Vaters in unser Gethsemane führt, so haben wir ja doch die Wahl. Zwei Wege bieten sich uns dar. Den einen gehst du ganz allein. Der andere ist voller Legionen von Engeln. Welchen wirst du wählen? Für Jesus blieb nur eine Wahl, für uns wird´s auch nur eine geben. Schwere Wege sind Segenswege. Und wo Verzicht ist, wird Reichtum für dem Himmel gesammelt. Daß der Vater verherrlicht werde im Sohn und der Sohn verherrlicht werde in dir, daß ist der Wunsch des Himmels. Der Glanz deiner Demut ist ein Schein der Herrlichkeit um den Thron des Vaters. Doch Demut geht den niedrigen Weg. Nicht weil sie muß, doch weil sie will - aus Liebe, zu seiner Ehre.


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