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(2. Mose 15, 1 - 3)
Damals sangen Mose und die Söhne Israel dem HERRN dieses Lied. Sie sagten: Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer. Meine Stärke und mein Loblied ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben. Der HERR ist ein Kriegsheld, Jahwe sein Name.
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Wassermassen hatten die Ägypter unter sich begraben. Die Feinde Israels waren im Schilfmeer umgekommen. Das Rote Meer hatte dem Heer der Ägypter Blut und Leben gekostet. So ist es, wenn man Gottes Augapfel antasten will; wenn man gegen Gott streitet. Wer gegen Gott zu Felde zieht führt einen aussichtslosen Krieg. Doch ist Gott für dich, wer will wider dich sein? Mit starkem, ausgestrecktem Arm hatte Jahwe sein Volk aus der Knechtschaft geführt. Das Blut des Passahlammes war das Siegel der Befreiung. Es brachte den Schutz vor dem Gericht und öffnete den Weg zur Freiheit. Doch ohne Gott zu ziehen, wäre eine Torheit, denn der Feind gibt Beute nicht leichtens frei. Die Banden der Knechtschaft waren zerrissen, doch die Anläufe des Feindes noch nicht niedergestreckt. Wie ist es in deinem Leben, Gotteskind? Sind dir der Teufel und Ägypten auf den Fersen? Jagt er dir nach, um wiederum zu knechten? Bist du schon am Verzagen beim Anblick deiner Widersacher? Blicke auf zum Himmel, dort ist der Thron deines Vaters, von dem aus alles er regiert. Steht es nicht in seiner Macht, auch für dich Meere zu spalten, Wege zu bereiten, wo du keine mehr siehst? Wirf dein Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Sieh nicht auf das Heer des Feindes, sondern suche das Angesicht deines Vaters. Der die Witwe von Zarpat dem Hungertod entriß, der kann auch dich aus der Hand deiner Feinde retten. Der Herr ist ein Kriegsheld, Jahwe sein Name!
Des Christen Wege führen zum Schilfmeer, wo Gott der Sklaverei den Todesstoß versetzt; wo er die Feinde verwirrt und die Räder von ihren Wagen stößt. Dafür werden wir ihn noch ewig preisen, daß er uns durchgebracht hat, durch all die Widrigkeiten dieser Welt. Er macht einen Weg, daß auf dem Trocknen es hinüber geht und sollten selbst die Wasser bis zum Halse stehen, so werden sie uns doch nicht ersäufen. Denn er ist unser Schutz und Schild, er ist die Burg, in der wir Zuflucht finden. Seine Rettung ist eine ewige. Nicht mit dem Blut von Lämmern bedeckt, doch mit dem Blut des Lammes Gottes gewaschen. So hat der Gottessohn uns reingemacht; die Sünden ins äußerste Meer geworfen. Die Welt liegt hinter uns und mag sie ihre Schändlichkeiten gegen uns ausschäumen, sind wir doch auf ein neues Land gesetzt. Die Füße und Herzen im Reich Gottes, sind wir der Welt entflohen. Doch geht's wider auf ein neues Meer hin, wir sind noch nicht am Ziel. An diesem Einen endet unser Weg. Eines, dessen Herrlichkeit nichts übertreffen kann: Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall ...
Dort werden seine Kinder wieder stehen. Sie werden wieder singen wie das Volk am Schilfmeer. Doch sie singen ein neues Lied in ewiger Anbetung. Dort werden wir den sehen, der uns aus Feindeshand errettet hat. Der das Hügelige zur Ebene gemacht und Täler erhoben, daß wir einen geraden Weg gehen konnten. Der unsre Feinde ausgelöscht und uns emporgehoben hat vor seinen Thron. Nichts wird uns mehr schaden, denn das Erste ist vergangen. Der den Glauben in uns angefangen, der wird ihn auch vollenden. Wie herrlich wird es sein, wenn wir die Pfade unsres Lebens erkennen, auf denen er uns in die Freiheit führte. Wo wir dem Rachen des Löwen entkamen und wie ein Scheit aus dem Brand gerettet wurden. Er ist treu und kann sich nicht verleugnen. Sein Vaterherz schlägt für uns. Wie könnte er uns in der Hand der Feinde lassen? Wie könnte er seine Kinder vergessen, die zu ihm schreien Tag und Nacht? Er wird sich ihrer wieder erbarmen. Sela, Amen.
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